Kanton Genf


 Quelle Abbildungen: Wikipedia

 

Letzte Aktualisierung und Überprüfung: September 2017

 

Hinweis: Die SC-Akademie versucht, über die aktuell geltenden nationalen sowie kantonalen Gesetze und Verordnungen zur Hundehaltung fortlaufend informiert zu sein und diese hier zu dokumentieren. Wir übernehmen jedoch für die Aktualität, Vollständigkeit und Korrektheit der hier platzierten Angaben keine Gewähr und weisen ausdrücklich darauf hin, dass wir für fehlende, unvollständige oder fehlerhafte Informationen nicht haftbar gemacht werden können.


Allgemeine Hinweise & Pflichten

Haftpflichtversicherung
Meldepflicht bei der Gemeinde

Hundesteuer

Pflicht zur Kotaufnahme

 

Bewilligungspflicht für Personen, die mit drei oder mehr fremden Hunden spazieren gehen möchten (max. 5 Hunde gleichzeitig).

 

Im Kanton Genf ist die Ausbildung von Hunden im Schutzdienst verboten.



Hundekurse

Im Kanton Genf gilt eine generelle Prüfungs- und Bewilligungspflicht für alle Hunde mit einem Gewicht von >25kg und einer Widerristhöhe ab 56 cm.

 

In einer Prüfung müssen Hundehalter dahingehend beweisen, dass sie ihren Hund unter Kontrolle haben und er keine Gefahr für die Öffentlichkeit ist.

 

Im Hundegesetz des Kantons Genf steht ausdrücklich geschrieben, dass Hundehalter ihre Hunde so erziehen müssen, dass sie sozialisiert werden und für die Öffentlichkeit, andere Tiere und die Umwelt keine Gefahr darstellen.



Leinen- und Maulkorbpflicht, Zutrittsverbote

Keine allgemeine Leinen- und/oder Maulkorbpflicht, aber an den meisten Orten des öffentlichen Raums (z.B. befahrene Strassen, öffentliche Spazierwege, Flughafen, Spazierwege auf der geschützte Seite des Moulin-de-Vert, in Vogelschutzgebieten, auf Campingplätzen) gilt eine generelle Leinenpflicht.

 

Ein Zutrittsverbot gilt für Hunde in religiösen Gebäuden, auf Friedhöfen, in Krankenhäusern, in Schulen und auf Schulhofplätzen, in Bädern und an Stränden, in Lebensmittelgeschäften, auf Spielplätzen, in öffentlichen Gärten und Parks, in Naturreservaten, an bestimmten Ufern und Gewässern von Oktober bis März.

 

Leinen- und Maulkorbpflicht für Hunde der unten genannten Rassen.

 

Zwischen 1. April und 15. Juli gilt im Wald eine generelle Leinenpflicht, wenn der Halte seinen Hund nicht unter absoluter Kontrolle hat.



Rasselisten / Listenhunde

Im Kanton Genf gilt eine generelle Prüfungs- und Bewilligungspflicht für alle Hunde mit einem Gewicht von >25kg und einer Widerristhöhe ab 56 cm.

 

Verboten ist im Kanton Genf das Halten, Importieren und Züchten von Hunden der folgenden Rassen:

  • American Staffordshire Terrier
  • Boerboel
  • Cane Corso
  • Dogo Argentino
  • Fila Brasileiro
  • Mastiff
  • Mastin Español
  • Mastino Napoletano
  • Pitbull
  • Presa Canario
  • Rottweiler
  • Tosa
  • Bordeauxdogge
  • Bullmastiff
  • Thai Ridgeback
  • Hunde, die als gefährlich beurteilt werden, zum Angriff dressiert wurden oder ein gefährliches Verhalten zeigen
  • Hunde, deren genetische Linie aggressive und gefährliche Charaktereigenschaften aufweist

Zum Angriff auf Menschen ausgebildete Hunde (Schutzdienst) sowie Tiere, die aggressives oder gefährliches Verhalten zeigen, sind im Kanton Genf verboten.



Quellen, Links & Nützliches



Hinweise zur Übersicht der kantonalen Hundegesetze:

  • In defakto allen Schweizer Kantonen herrscht eine generelle Leinenpflicht für "bissige" Hunde und für solche, bei denen eine Leinenpflicht behördlich angeordnet ist.
  • In defakto allen Schweizer Kantonen herrscht eine generelle Maulkorbpflicht für "bissige" Hunde und für solche, bei denen eine Maulkorbpflicht behördlich angeordnet ist.
  • Selbstverständlich gilt im Zweifelsfall bezüglich der Leinen- und Maulkorbpflicht sowie Zutrittsverboten immer das, was vor Ort ausgeschildert ist, wo ihr euch befindet.
  • Unser Tipp bezüglich Leinenpflicht: nehmt euren Hund im Zweifelsfall an die Leine - sicher ist sicher.
  • Als Ausbildungsorganisation für verantwortungsvolle Hundehalter und Hundeexperten sind wir davon überzeugt, dass bei einer verantwortungsvollen Ausbildung von Hunden und Hundehaltern die allermeisten Beissunfälle verhindert oder zumindest vermieden werden können. Deshalb gehen wir auf diesen Seiten nicht auf die kantonalen Regelungen, Konsequenzen, Meldepflichten und behördlichen Anordnungen für auffällige, "aggressive" oder "gefährliche" Hunde (und Hundehalter) ein, sondern verweisen auf die jeweiligen kantonalen Hundegesetze und -verordnungen.

Haben wir etwas Wichtiges vergessen oder ist eine hier abgebildete Information nicht mehr aktuell? Dann teile es uns mit, damit wir diese Übersicht gemeinsam für alle Hundehalter in der Schweiz so aktuell wie möglich halten können.

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